25 Jahre Täter-Opfer-Ausgleich beim Treffpunkt e.V. – ein Anlass, um zurückzuschauen. Dieses bewährte Instrument der Justiz bringt Täter*innen und Opfer zusammen, um das Geschehene aufzuarbeiten, Wiedergutmachung zu ermöglichen und Konflikte respektvoll zu klären. Zum Jubiläum sprechen wir mit unserer Kollegin Michaela Franke, die seit 23 Jahren den Täter-Opfer-Ausgleich verantwortet, über persönliche Erfahrungen, Entwicklungen und die besondere Bedeutung dieser Arbeit.

Redaktion: Dieses Jahr feiert der Täter-Opfer-Ausgleich beim Treffpunkt e.V. sein 25-jähriges Bestehen. Was bedeutet dieses Jubiläum für dich persönlich?
Michaela Franke: Ich bin unglaublich dankbar, dass wir es geschafft haben, dieses Instrument der Justiz 25 Jahre lang anzubieten. Dabei freue ich mich besonders über die Fallzahlen – es dümpelt nicht einfach im einstelligen Bereich, sondern wir können respektable Zahlen vorweisen. Und es zeichnet sich sogar eine Erweiterung ab: Begonnen haben wir nur für die Stadt Nürnberg, inzwischen sind auch Schwabach und der Landkreis Roth dazugekommen. Dass dieses Angebot nicht einschläft, sondern wächst, macht mich sehr glücklich.

Redaktion: Was hat sich in den letzten 25 Jahren in der Arbeit des Täter-Opfer-Ausgleichs verändert?
Michaela Franke: Ein großer Wandel war die Digitalisierung, besonders während der Corona-Zeit. Viele Angebote wurden digital durchgeführt, obwohl ich es mir herausgenommen habe, Gespräche persönlich zu führen. Auch die digitale Akte ist ein bedeutender Unterschied. Organisatorisch haben wir uns in der TOA-Landesgruppe Bayern vernetzt, wodurch auch politische Arbeit hinzugekommen ist; das war zu Beginn noch nicht der Fall.

Redaktion: Hat sich auch die Art der Delikte verändert, die ihr begleitet?
Michaela Franke: Grundsätzlich sind es ähnliche Delikte geblieben, vor allem Delikte mit sozialen Bindungen zwischen Täter*innen und Opfer – also in Schule, Ausbildung, Arbeitsplatz. Typische Beispiele sind gefährliche oder vorsätzliche Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung. Dort zeigt sich oft ein starkes Bedürfnis nach Klärung und Wiedergutmachung.
Spannend ist die Entwicklung bei sexuellen Übergriffen: Früher ausgeschlossen, werden heute auch sexuelle Übergriffe übertragen. Die Staatsanwaltschaft ist hier offener geworden.

Redaktion: Kannst du uns einen Fall schildern, der zeigt, wie der TOA beiden Seiten hilft?
Michaela Franke: Da gibt es einige! Einer ist mir besonders im Kopf geblieben: Eine Frau wurde in einem Zugabteil von exhibitionistischen Handlungen belästigt und erstattete Anzeige. Die Polizei machte sie auf den Täter-Opfer-Ausgleich aufmerksam. Nach eigener Recherche entschied sie sich, sich auf dieses Verfahren einzulassen, um den Täter mit seinen Handlungen zu konfrontieren. Der Beschuldigte fühlte sich bezüglich einer persönlichen Begegnung nicht gewachsen, wollte aber eine außergerichtliche Einigung suchen. Beide einigten sich dahingehend, dass er sich professionelle therapeutische Hilfe sucht. Die Anbindung wurde von mir regelmäßig über einen langen Zeitraum abgefragt und eingehalten.
Für die Geschädigte war es beruhigend zu sehen, dass der Beschuldigte Verantwortung übernimmt. Gleichzeitig bot ihm dieser Umgang mit seinem Fehlverhalten die Chance, an seiner Problematik zu arbeiten.

Redaktion: Was wünschst du dir für die Zukunft des TOA?
Michaela Franke: Ich wünsche mir, dass jemand meine Nachfolge mit derselben Leidenschaft übernimmt. Außerdem hoffe ich, dass noch mehr Städte auf uns aufmerksam werden und der TOA für Erwachsene stärker etabliert wird. Es gibt zwar einzelne Fälle, aber wir könnten deutlich mehr anbieten, wenn wir es offiziell bewerben würden.

Redaktion: Was bedeutet Wiedergutmachung für dich?
Michaela Franke: Für mich bedeutet Wiedergutmachung in erster Linie, dass die Geschädigten erkennen können, dass der/die Täter*in wirklich verstanden hat, welches Unrecht er begangen hat, und dass ihm/ihr das Ausmaß der Verletzung bewusst wird, dass er/sie verursacht hat. Wichtig ist, dass er/sie sich ernsthaft bemüht, das Geschehene wiedergutzumachen – in welcher Form auch immer – und dass seine Entschuldigung aufrichtig und ehrlich ist.
Zentrale Bedeutung hat dabei der Moment der Entschuldigung selbst: Wie schaut der/die Täter*in mich an? Wie ist die Körperhaltung, die Gesten? Gibt er/sie mir die Hand oder nicht? Solche Details sind entscheidend, damit die Geschädigten die Entschuldigung annehmen und innerlich abschließen können.
Besonders berührend ist es, wenn der/die Täter*in sich Gedanken macht, wie er/sie die Situation wiedergutmachen kann, und diese Schritte dann auch tatsächlich umsetzt. Das macht Wiedergutmachung für alle Beteiligten spürbar und lebendig.

 

Vor 25 Jahren wurde bei uns im Treffpunkt e.V. eine ganz besondere Abteilung gegründet: die Koordinierungsstelle für gerichtliche Arbeitsweisungen, kurz KogA. Ihr Auftrag: Jugendliche und Heranwachsende zwischen 14 und 21 Jahren dabei zu unterstützen, ihre gerichtlich angeordneten Weisungen und Auflagen zu erfüllen und sie bei der Ableistung gemeinnütziger Arbeit zu begleiten. Was andernorts das Jugendamt übernimmt, ist in Nürnberg bewusst ausgelagert worden. Seither ist die KogA die zentrale Anlaufstelle für Nürnberger Jugendliche.

Jährlich bearbeitet das Team um Leitung Justyna Bieganski rund 1.500 Zuweisungen: von Ordnungswidrigkeiten wie Schulversäumnis, Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung oder das Meldegesetz bis hin zu Straftaten wie Diebstahl, Körperverletzung, Betrug oder unerlaubtes Handeln mit Betäubungsmitteln. Dabei gilt stets das gleiche Ziel: Die Jugendlichen so zu begleiten, dass sie ihre Auflagen verlässlich erfüllen und gleichzeitig die Chance bekommen, neue Perspektiven zu entdecken.

Was die KogA dabei besonders macht, ist der Blick auf das Ganze: Es geht nicht nur um die Vermeidung weiterer Sanktionen, sondern auch um Perspektiven. „Wir nehmen uns für jeden Jugendlichen Zeit, hören zu und suchen eine Einsatzstelle, die passt“, erklärt Justyna Bieganski. „Denn hinter jedem Delikt steckt eine Geschichte und jeder junge Mensch verdient die Chance, Verantwortung zu übernehmen etwas Positives daraus mitzunehmen.“

 Von der Arbeitsauflage zur Chance

Die Arbeit der KogA ist viel mehr als reine Vermittlung. Das Team nimmt sich persönlich Zeit für jeden einzelnen Jugendlichen, prüft Einschränkungen, sucht passende Einsatzstellen und hält engen Kontakt zu Gerichten, Staatsanwaltschaften, Bewährungshilfe und Einsatzstellen. So leisten die Jugendlichen ihre Arbeitsstunden in gemeinnützigen Einrichtungen wie Altenheimen, Sportvereinen, Wertstoffhöfen, Jugendzentren oder Kindergärten ab; immer angepasst an potentielle Einschränkungen und ihre Lebenssituation. Viele Jugendliche erleben hier zum ersten Mal, wie es ist, gebraucht zu werden.

Nicht selten ergeben sich daraus besondere Erfolgsgeschichten. „Es kommt immer wieder vor, dass ein Jugendlicher durch die Arbeitsstunden entdeckt: Das ist genau mein Ding“, erzählt Justyna Bieganski. „Mitunter entwickelten sich aus den Auflagen bemerkenswerte Erfolgsgeschichten – beispielsweise der Einstieg in eine Ausbildung oder der Erhalt eines festen Arbeitsplatzes“. Solche Momente machen für das Team die Bedeutung ihrer Arbeit besonders spürbar.

Stetige Entwicklung

In 25 Jahren hat sich die KogA stetig weiterentwickelt. Von Beginn an digital aufgestellt, nutzte das Team zunächst eine technisch limitierte Datenbank. Bereits seit 2003 arbeitet das Team mit einem weiterentwickelten Datenbanksystem. Auch die Abläufe sind strukturierter geworden, etwa durch feste Termine, die während der Corona-Pandemie eingeführt wurden und sich seitdem bewährt haben.

Ein besonderes Beispiel für Innovation und Weiterentwicklung ist unter anderem das Projekt „Tu was!“, welches sich an schulabstinente Jugendliche richtet. Statt die Jugendlichen zur Ableistung von Arbeitsstunden heranzuziehen, legt die KogA zunächst den Fokus darauf, ob eine schulische oder berufliche Re-Integration bereits erfolgt ist, etwa durch regelmäßigen Schulbesuch oder die Aufnahme einer Ausbildung. Liegt dies vor, so werden die Arbeitsstunden zunächst ausgesetzt und der Schul- oder Ausbildungsbesuch engmaschig überprüft. Sollte keine solche Anbindung bestehen, wird den Jugendlichen im Rahmen eines gezielten Einzelcoachings Unterstützung angeboten, um eine (Re-)Integration zu ermöglichen. Bei erfolgreicher Teilnahme an einer dieser Maßnahmen gilt die gerichtliche Auflage als erfüllt.“ „Wir gehen mit der Zeit und passen unsere Arbeit den Bedürfnissen der Jugendlichen an“, erklärt Justyna Bieganski. „Denn nicht jede Straftat oder jedes Problem lässt sich mit Arbeitsstunden allein lösen.“ Diese Haltung zeigt: Die KogA denkt nicht in starren Strukturen, sondern sucht nach Wegen, die wirklich helfen.

Auch herausfordernde Zeiten meistert das Team: Während der Covid-Pandemie entwickelte die KogA die Gesprächsweisung TEA (Themenbezogene Einzelarbeit), welches es dem Team ermöglichte, Jugendliche bei Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, weiter zu begleiten und sicher zu stellen, dass die Auflage erfüllt werden konnte. Die Gesprächsweisung ist mittlerweile fester Bestandteil in der Arbeit der KogA und wird nun als eine Kurzzeitmaßnahme zu alltags- oder deliktspezifischen Themenmodulen bei Straftaten angewandt.

Geduld, Vertrauen und starke Ergebnisse

Die Arbeit ist nicht immer einfach. Manche Jugendliche kommen mehrfach zur KogA, weil sie sich bei einer Einsatzstelle nicht bewährt haben. Doch das Team setzt bewusst auf Geduld und weitere Chancen. Oftmals sind mehr Gespräche und der richtige Blickwinkel auf ihre aktuelle Lebenslage erforderlich. Aufgrund der steigenden Multiproblemlagen der Jugendlichen erweist sich die Vermittlung in gemeinnützige Arbeit als immer komplexere Aufgabe.

Trotz aller Schwierigkeiten kann die KogA auf beachtliche Ergebnisse verweisen: 80 Prozent der Jugendlichen erfüllten im Jahr 2024 ihre Auflagen erfolgreich. Auch die Zusammenarbeit mit den Gerichten und Einsatzstellen gilt als vorbildlich.

„Unsere größte Stärke ist, dass die Jugendlichen merken: Wir arbeiten nicht gegen sie, sondern mit ihnen“, so Justyna Bieganski. „Das schafft Vertrauen, denn ohne Vertrauen geht es in diesem Bereich nicht.“

 Blick in die Zukunft

Nach 25 Jahren gilt es nicht nur zurückzublicken, sondern auch in die Zukunft gerichtet. Denn klar ist: Die Herausforderungen bleiben groß. Immer mehr Jugendliche kämpfen mit familiären oder psychischen Problemen, und die Straftaten verlagern sich teilweise in den digitalen Raum.

Trotzdem ist die Perspektive positiv. Teamleiterin Justyna Bieganski hat dabei vor allem ein Anliegen: „Ich wünsche mir, dass wir uns weiterhin an neue Entwicklungen anpassen können und dabei unsere Haltung bewahren: jeden Jugendlichen individuell und ohne Vorurteile zu betrachten“.

Seit fünf Jahren gibt es in Mittelfranken die Fachstelle RESPEKT! – Täter*innenarbeit häusliche Gewalt, getragen von der Stadtmission Nürnberg e.V. und dem Treffpunkt e.V. Das Angebot richtet sich an Menschen, die in Partnerschaften Gewalt ausüben: körperlich, psychisch, verbal, ökonomisch oder digital. Ziel ist es, Gewalt zu beenden und Betroffenen ein Leben ohne Angst zu ermöglichen.

Warum Täterarbeit notwendig ist, erklärt Susanne Scharch, Verantwortliche für die Fachstelle im Treffpunkt e.V., die von Anfang an dabei ist: „Mich hat die Arbeit mit den Tätern interessiert.“ Denn Studien zeigen: „Paare bleiben trotz Gewalt oft zusammen. Es reicht also nicht, Frauenhäuser oder Opferschutzeinrichtungen anzubieten. Man muss auch bei den Tätern ansetzen und die Gewalt beenden: für die aktuelle und für mögliche zukünftige Partnerschaften.“

Entstanden ist die Fachstelle im Zuge der Istanbul-Konvention. Bayern beschloss, in jedem Regierungsbezirk entsprechende Einrichtungen einzurichten. In Mittelfranken übernehmen das seit fünf Jahren der Treffpunkt e.V. und die Stadtmission Nürnberg e.V. Das Ministerium wollte damals zwei Träger im Gebiet Mittelfranken. Durch den gemeinsamen Standort Nürnberg profieren heute beide Träger gleichermaßen: So können Räume, Netzwerke und Ressourcen geteilt werden.

„Wir fordern eine klare Haltung ein“
Der Weg in die Fachstelle ist für viele der schwerste Schritt. „Das erste Mal bei uns vor der Tür zu stehen und zu sagen: ‚Ich habe geschlagen.‘ ist eine enorme Hürde“, berichtet Jan Pliszewski, Verantwortlicher der Fachstelle für die Stadtmission Nürnberg e.V. Danach beginnt eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Taten: zunächst in Einzelgesprächen, später in einer Gruppe mit maximal acht Teilnehmern.

In 25 Gruppensitzungen werden Taten minutiös aufgearbeitet: Auslöser, Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen. Ziel ist es, neue Strategien zu entwickeln, um in Konflikten ohne Gewalt zu reagieren. „Wir fordern Verantwortung ein. Niemand kann die Zeit bei uns einfach absitzen. Die Gruppe lebt davon, dass sich die Täter öffnen und einander spiegeln.“, so Jan Pliszewski.
Der überwiegende Teil der Klienten sind Männer (ca. 88 %), die in Gruppen an sich arbeiten. Frauen und nicht-binäre Personen werden in Einzelsitzungen betreut.

Wenn Veränderung gelingt
Dass Täter*innenarbeit wirkt, zeigt das Beispiel eines jungen Mannes, das den Mitarbeitenden besonders im Gedächtnis geblieben ist. Er hatte seiner Partnerin gegenüber Gewalt angewendet und kam mit dem Vorsatz: Sollte es je wieder passieren, werde er sich trennen.

„Ich war anfangs sicher, dass die Beziehung nicht halten würde“, erinnert sich Susanne Scharch. Doch beide Partner arbeiteten mit. Der junge Mann stellte sich konsequent seinen Themen, reflektierte Auslöser seiner Wut und probierte neue Kommunikationsmethoden. Die Partnerin – ohne jegliche Verantwortung für die Veränderung zu tragen – unterstützte ihn, indem sie Übungen mitmachte, wie etwa wöchentliche Gesprächszeiten, bei denen beide abwechselnd fünf Minuten lang ungestört reden konnten. So entwickelte sich langsam eine stabilere Beziehung. Konflikte wurden offener angesprochen, Grenzen besser respektiert.

Trotz dieser gemeinsamen Entwicklung bekam die Partnerin circa ein Jahr nach der Tat Albträume. Das zeigt deutlich, wie tief und lang Gewalt nachwirkt. Selbst wenn ein Täter Verantwortung übernimmt und sich ehrlich verändert, verschwinden die Folgen für die Opfer nicht einfach.

Dieses Beispiel steht für viele Erfahrungen der letzten Jahre: Veränderung ist möglich, aber sie erfordert Zeit, Ehrlichkeit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Zwischen Erfolg und Belastung
Doch nicht jede Geschichte geht so aus. Manche Teilnehmer brechen ab, andere sind schlicht nicht geeignet für das Programm. Hinzu kommt die hohe Belastung für die Mitarbeitenden. „Wir hören Woche für Woche Gewaltschilderungen. Das setzt zu. Deshalb ist Supervision so wichtig, und klare Grenzen, etwa keine Fallarbeit im Homeoffice.“, so Susanne Scharch.

Auch organisatorisch stößt die Fachstelle an Grenzen. Die Nachfrage ist hoch, die Kapazitäten sind begrenzt. Teilweise muss die Fachstelle Menschen abweisen, die so dringend Unterstützung brauchen. Das geht nicht spurlos an den Mitarbeitenden vorbei.

Blick in die Zukunft
Zum Jubiläum blickt RESPEKT! mit Stolz auf fünf Jahre intensive Arbeit zurück. Gleichzeitig aber auch mit klaren Forderungen nach mehr Ressourcen. „Mein Wunsch ist ein stabiles Team, mehr Zeit für Austausch und eine bessere Ausstattung. Täter*innenarbeit ist nicht nur Gruppenarbeit, sondern auch Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerken, Vorträge, Fallkonferenzen. Dafür braucht es mehr Personal und eine bessere Finanzierung.“, erklärt Susanne Scharch.

Eines hat sie in dieser Zeit besonders gelernt: Gewalt hat viele Gesichter. „Sie ist oft subtil, schwer erkennbar und nimmt immer neue Formen an, auch digital. Wir müssen uns als Gesellschaft viel stärker sensibilisieren.“

Nach fünf Jahren ist RESPEKT! fest in Mittelfranken fest verankert. Die Arbeit bleibt herausfordernd, aber unverzichtbar. Denn, so Jan Pliszewski: „Nur im Zusammenspiel von Täter*innenarbeit, Opferschutz, Polizei und Justiz können wir eine gewaltfreie Zukunft erreichen.“