Anlässlich unseres 35. Jubiläums öffnen wir am 19. Juni 2026 unsere Türen und laden zum Tag der offenen Tür ein.

Was 1991 mit der Beratung für Angehörige von Inhaftierten begann, hat sich über die Jahrzehnte stetig weiterentwickelt: Heute ist Treffpunkt e.V. eine etablierte und bekannte Anlaufstelle in der Region für Straffälligenhilfe, Täter- und Opferarbeit sowie Familienberatung.

Dieses Jubiläum möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern. Ab 10:00 Uhr öffnen wir unsere Türen und geben spannende Einblicke in die verschiedenen Bereiche unseres Vereins. Der Tag ist bewusst als offener Begegnungsraum gestaltet: Besucherinnen und Besucher können jederzeit vorbeikommen, sich umsehen, Fragen stellen und mit unseren Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch kommen.

Was Sie erwartet

Passgenau statt pauschal: Wie Vermittlung wirklich funktioniert

Unsere Fachstelle zur Vermittlung gemeinnütziger Arbeit zeigt Ihnen, wie herausfordernd es ist, für jede Person die passende Einsatzstelle zu finden.

Selbst erleben statt nur zuhören

Lernen Sie unsere sozialen Trainingskurse für Erwachsene kennen und probieren Sie selbst eine kurze Übung aus. Neugier genügt!

25 Jahre Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendbereich

Seit einem Vierteljahrhundert begleiten wir junge Menschen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth sowie regionaler Jugendämter. Erfahren Sie, wie Verständigung gelingen kann und Konflikte neue Wege eröffnen.

Unterstützung die trägt

Die psychosoziale Prozessbegleitung steht seit 2016 an der Seite von Betroffenen in schwierigen Verfahren. Kommen Sie mit uns ins Gespräch und lernen Sie dieses wichtige Angebot kennen.

Perspektivwechsel: Leiten Sie selbst einen Trainingskurs

Schlüpfen Sie in die Rolle einer Kursleitung eines sozialen Trainings. Treffen Sie Entscheidungen, stellen Sie Regeln auf und erleben Sie Gruppendynamik aus erster Hand. Eine Erfahrung, die neue Einblicke schafft.

Neue Chancen schaffen: Gerichtliche Arbeitsweisungen erleben

Seit 25 Jahren begleiten wir junge Menschen dabei, Verantwortung zu übernehmen. Mit unseren Projekten TEA und Tu was! zeigen wir, wie Perspektiven entstehen. Drehen Sie selbst am „Glücksrad“ und schlüpfen Sie in die Rolle eines Arbeitsstündlers!

Stimmen, die gehört werden müssen

Die Beratungsstelle für Angehörige von Inhaftierten und das Netzwerk Kinder von Inhaftierten machen ihre Arbeit sichtbar und hörbar mit bewegenden Einblicken in ihre Arbeit.

Lesung: „Im Schatten der Schuld“

Autorin Claudia Terporten liest aus ihrem Buch „Das Leben nach der Straftat eines Kindes – Im Schatten der Schuld“ und gibt bewegende Einblicke in die Auswirkungen von Inhaftierung auf Familien. Die Lesungen finden um 11:00 Uhr und 13:00 Uhr statt.

Was bedeutet Familie? Kinder geben Antworten

Unsere Familienbereich beschäftigt sich mit der Frage: Was bedeutet Familie? Sowohl Kinder unserer MUT-Gruppe als auch Kinder, deren Elternteil in Haft sind, haben ihre Gedanken geteilt. Teilen auch Sie Ihre Perspektive!

 

Wir freuen uns sehr darauf, viele interessierte Gäste begrüßen zu dürfen!

Veranstaltungsinformationen:

  • Datum: 19.06.2026

  • Uhrzeit: 10:00 - 15:00 Uhr

  • Ort: Nürnberg | Fürther Straße 212

  • Kosten: kostenfrei

  • Veranstalter: Treffpunkt e.V.

Im Rahmen der Weihnachtsaktion der Baker Tilly Stiftung werden jedes Jahr sechs Projekte vom Beirat für eine Förderung ausgewählt. Auf Initiative des Beiratsmitglieds Alexandra Dittus wurde in diesem Jahr der Treffpunkt e.V. berücksichtigt. Die Stiftung sichert uns damit eine einmalige Unterstützung in Höhe von 3.000 Euro zu.

Frau Dittus wurde über eine Broschüre der Stadt Nürnberg auf uns aufmerksam und schlug uns daraufhin für die Förderung vor. Darüber freuen wir uns sehr, denn es zeigt, wie wichtig und sichtbar unsere Arbeit für Familien in Nürnberg ist.

Die Unterstützung kommt unserer Familienarbeit zugute und stärkt insbesondere Angebote für Kinder und Eltern in prekären Lebenslagen. Sie ermöglicht es uns, bestehende Angebote zu sichern und weiterzuentwickeln, zusätzliche Impulse zu setzen und Familien verlässlich zu begleiten.

Wir bedanken uns herzlich bei der Baker Tilly Stiftung und bei Frau Dittus für das Vertrauen in unsere Arbeit und die wertvolle Förderung.