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Chancen für den Beschuldigten

 

TOA schafft den Rahmen damit die Beschuldigte/der Beschuldigte fähig wird sich die Tat und sein Verhalten erklären zu können. Dadurch wird sie/er in die Lage versetzt sicha als Person und nicht als Täter darstellen zu können.

Es soll versucht werden, die Beweggründe für das begangene Unrecht zu erklären, aber auch Gefühle und Gedanken die in diesem Moment präsent waren zu verbalisieren um somit dem Gegenüber eine Chance zu bieten, verstehen zu können was passiert ist und was der Auslöser dafür war.

Es geht hier nicht um Bestrafung sondern um Wiedergutmachung!

Der Täterin/dem Täter wird hier die Chance gegeben, aktiv bei der Bestimmung der Art und des Umfangs der Ausgleichsleistung mit zu bestimmen und damit aktiv Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Diese Möglichkeit besteht im herkömmlichen Strafverfahren nicht.

Der Täter-Opfer-Ausgleich kann während eines Strafverfahrens zur Einstellung oder zu einer Strafminderung führen.