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Chancen für den Geschädigten

 

Das Erleben von Gewalt bzw. Unrecht gegen die eigene Person, kann zu nachhaltigen psychosozialen Problemen führen. Erlittene Schäden, Demütigungen und Verletzungen jeder Art, schaffen Verunsicherung und lassen die Frage nach dem Warum aufkommen.

Die Beantwortung dieser und anderer Fragen kann nur der Verursacher selbst ermöglichen.

Der Täter-Opfer-Ausgleich bietet hier die Gelegenheit durch die persönliche Aussprache mit der Beschuldigten/dem Beschuldigten eine bessere Verarbeitung des Geschehenen zu erreichen und diese/diesen direkt mit ihrem/seinen Verhalten zu konfrontieren. Dieser Dialog wird im geschützten Rahmen im Beisein einer Mediatorin/eines Mediators in Strafsachen geführt.

Neben einer Entschuldigung wird hier gemeinsam die Form der Wiedergutmachung bestimmt und dies ohne Vorgaben Seitens der Justiz oder der Vermittlerin/des Vermittlers.

Nachdem in vielen Fällen legitime Schmerzensgeld- und/oder Schadensersatzforderungen im Raum stehen und einer Regelung bedürfen, kann hier durch eine unbürokratische Handhabung eine Wiedergutmachung seitens des Beschuldigten geschehen und zwar ohne einen weiteren Rechtsstreit, sondern nur durch ein aktives Mitgestalten der Geschädigten/des Geschädigten.